KI-Bild Eine stabile Werkbank mit 180 × 70 cm Arbeitsfläche aus Konstruktionsvollholz und Multiplex, mit Ablageboden und an deine Körpergröße angepa...
Für die meisten Heimwerker reicht ein Exzenterschleifer mit 125-mm-Teller, regelbarer Drehzahl und gutem Sauger-Anschluss. Wer oft große Flächen schleift, nimmt ein leichtes 150-mm-Gerät mit etwa 5 mm Schleifhub. Für groben Abtrag an alten Lacken eignet sich ein Getriebe-Exzenter. Wichtiger als die Wattzahl sind ein passender Schleifhub, eine gute Absaugung und bei Akku-Geräten ein Akku-System, das du schon besitzt.
Die 5 Modelle mit der besten Note nebeneinander. Die Note ist meine Einschätzung aus Ausstattung, Maßen und Preis, kein Testergebnis.
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Mirka DEROS II 5650
7,6/10
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Festool ETS EC 150/5 EQ
7,6/10
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Festool ETSC 2 150
7,5/10
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|---|---|---|---|---|---|
| Antrieb | Netz (Kabel) | Netz (Kabel) | Akku | Netz (Kabel) | Akku |
| Schleifhub | 5 mm | 5 mm | 5 mm | 5 mm | – |
| Schleifteller | 150 mm | 150 mm | 150 mm | 150 mm | 150 mm |
| Leistung | 400 W | 400 W | – | 400 W | – |
| Akkuspannung | – | – | 18 V | – | 18 V |
| Gewicht | 1 kg | 1 kg | 1,2 kg | 1,6 kg | 1,2 kg |
| Ausstattung |
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| Lieferumfang |
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| Bestes Angebot | 458,99 €bei Schleifshop Zum Angebot* | 504,74 €bei Galaxus Zum Angebot* | 354,02 €bei Kagerer-Shop Zum Angebot* | 582,25 €bei Toolineo Zum Angebot* | 381,00 €bei Contorion Zum Angebot* |
Ein Exzenterschleifer ist das Allround-Gerät für Holzflächen. Sein runder Schleifteller schwingt auf einer kleinen Kreisbahn, dem sogenannten Exzenter. Gleichzeitig dreht er sich frei um die eigene Achse. Durch die Kombination entsteht kein festes Kratzmuster. Deshalb hinterlässt das Gerät auch quer zur Faser kaum sichtbare Riefen. Damit unterscheidet es sich vom Schwingschleifer, der nur hin und her schwingt.
Typische Arbeiten für den Exzenterschleifer:
Der runde Teller kommt nicht in Innenecken. Für Ecken, Sprossen und Fensterfalze brauchst du einen Deltaschleifer oder einen Multischleifer mit dreieckiger Platte.
Muss richtig Material weg, etwa bei einer krummen, alten Bohle oder einem stark verzogenen Brett, ist der Exzenter zu langsam. Dann nimmst du einen Bandschleifer oder einen Elektrohobel. In der Werkstatt richtest du das Brett vorher mit dem Abricht- und Dickenhobel aus. Ein Exzenter macht eine Fläche glatt, aber nicht gerade: Er folgt Wellen und Buckeln, statt sie abzutragen.
Kleine Teile wie Leisten, Stirnkanten oder Bastelfiguren schleifst du besser stationär auf einer Band- und Tellerschleifmaschine. Ein Beispiel sind Laubsägearbeiten wie der Fußballer aus Holz. Auf Profi-Niveau bei Furnier und Hochglanz kommt oft noch die Ziehklinge zum Einsatz. Sie glättet ausrissige Stellen bei wechselndem Faserverlauf, ohne die Poren mit Schleifstaub zu füllen.
Metall, Stein und Fliesen sind nicht das Thema dieses Geräts. Rost an einem Gartenstuhl kannst du mit dem passenden Schleifmittel entfernen. Für Stein und Fliesen gibt es aber eigene Maschinen.

Der Schleifhub ist der Durchmesser der Kreisbahn, die der Teller beschreibt. Er entscheidet, ob ein Gerät eher abträgt oder eher fein schleift:
Im Vergleich nennen nur 5 der 16 Modelle einen Hub. Er liegt zwischen 2,5 und 5 mm, der Median bei 5 mm. Ein Gerät mit 6 mm oder mehr ist unter den Modellen mit Angabe nicht dabei. Fehlt die Angabe, lohnt ein Blick ins Datenblatt des Herstellers, bevor du kaufst.
Üblich sind 125 und 150 mm, und genau diese Spanne decken die Modelle hier ab.
Das Lochbild ist der unterschätzte Punkt. Die Löcher in der Schleifscheibe müssen zu den Absauglöchern im Teller passen, sonst saugt das Gerät kaum etwas ab. Bei 125 mm sind 8 Löcher verbreitet. Bei 150 mm gibt es mehrere Muster, zum Beispiel 6, 6+1 oder Multiloch-Bilder mit vielen Löchern. Manche Hersteller setzen auf Netzschleifmittel, bei denen das Lochbild keine Rolle spielt. Kauf deine Scheiben also passend zum Teller und nicht nach dem günstigsten Angebot.
Beim normalen Exzenter dreht sich der Teller frei. Drückst du zu stark, bleibt die Drehung stehen und das Gerät schwingt nur noch. Ein Getriebe-Exzenter treibt die Drehung dagegen über ein Getriebe an. Er trägt dadurch deutlich mehr ab, kommt mit alten Farbschichten gut zurecht und lässt sich meist auf Feinschliff umschalten. Der Preis dafür sind Gewicht und Größe.
Im Vergleich ist nur ein Modell ein Getriebe-Exzenter: der Bosch GET 75-150 mit 750 W und 2,6 kg. Er ist das schwerste Gerät im Feld. Für Überkopfarbeit oder senkrechte Flächen ist das ein echtes Argument dagegen.
Die Leistung der Netzgeräte liegt zwischen 220 und 750 W, der Median bei 290 W. Für einen freilaufenden Exzenter genügen 250 bis 400 W völlig. Mehr Watt bringt wenig, wenn Hub und Schleifmittel nicht passen.
Wichtiger ist die Drehzahlregelung, die 13 der 16 Modelle haben. Mit niedriger Drehzahl schleifst du Lack an, ohne dass er durch die Reibung schmiert. Auch dünnes Furnier und Kanten behandelst du so schonender.
Ein bürstenloser Motor (7 Modelle) ist kompakter und wartungsärmer. Bei Akku-Geräten verlängert er die Laufzeit pro Ladung.
Hebst du einen Exzenter im Lauf ab, dreht der Teller ohne Last hoch. Setzt du ihn wieder auf, schlägt er Kringel ins Holz. Eine Tellerbremse, meist ein Bremsring oder eine Manschette, hält die Drehzahl im Leerlauf niedrig. 10 Modelle haben sie. Für saubere Oberflächen ist sie ein spürbarer Vorteil, gerade wenn du noch wenig Übung hast.
Die Geräte wiegen zwischen 0,93 und 2,6 kg, der Median liegt bei 1,3 kg. Bei einer großen Tischplatte führst du das Gerät lange. Ein leichtes Gerät, das sich mit einer Hand auf dem Kopf führen lässt, ermüdet weniger. Es verleitet dich außerdem nicht dazu, zu fest zu drücken. Unter 1,5 kg arbeitest du auch an senkrechten Flächen noch angenehm.
Fast alle Modelle haben einen Staubbeutel oder eine Staubbox (11 Modelle), 11 Modelle einen Anschluss für einen Sauger. Die Box reicht für kurze Arbeiten. Für richtig saubere Flächen und für deine Lunge gehört an den Exzenter ein Werkstattsauger. Prüf, ob der Schlauchdurchmesser passt oder ob du einen Adapter brauchst.
| Arbeit | Schleifhub | Tellergröße | Sinnvolle Ausstattung |
|---|---|---|---|
| Gelegentlich Möbel, Regale, Bastelholz | um 5 mm | 125 mm | Drehzahlregelung, Staubbox oder Sauger-Anschluss |
| Lack-Zwischenschliff, Feinschliff vor dem Ölen | 2,5 bis 3 mm | 125 oder 150 mm | Drehzahlregelung, Tellerbremse, Sauger |
| Große Flächen: Tischplatten, Türen, Dielen | 5 mm | 150 mm | geringes Gewicht (bis etwa 1,3 kg), Tellerbremse, Sauger |
| Alte Farbe und Lasur entfernen | 5 mm oder mehr, besser Getriebe-Exzenter | 150 mm | Getriebe-Exzenter, kräftiger Motor (im Vergleich bis 750 W) |
| Arbeiten ohne Steckdose, Garten, Balkon | um 5 mm | 125 oder 150 mm | 18-V-Akku aus vorhandenem System, bürstenloser Motor |
11 der 16 Modelle laufen am Netz, 5 mit Akku, alle mit 18 V. Schleifen ist Dauerarbeit: Eine Tischplatte in drei Körnungen kostet schnell eine halbe Stunde reine Laufzeit oder mehr. Ein Kabelgerät läuft dabei einfach durch. Am Sauger hängst du ohnehin an einem Schlauch, das Kabel stört also kaum.
Der Akku spielt seine Stärke aus, wenn keine Steckdose in der Nähe ist oder wenn du nur kurz etwas nachschleifst. Entscheidend ist dann, welches System du schon hast:
Die Maschine ist nur so gut wie das Schleifpapier darunter. 13 Modelle nutzen Klett-Schleifmittel. Der Wechsel geht damit in Sekunden, und genau das brauchst du, wenn du die Körnungen sauber durchgehst.
Die Folgekosten liegen fast ausschließlich beim Schleifmittel. Für eine Tischplatte verbrauchst du je nach Holz und Ausgangszustand mehrere Scheiben pro Körnung.
Ein Exzenter wirkt harmlos. Das Hauptrisiko ist aber der Staub. Hartholzstaub von Eiche und Buche gilt als krebserzeugend, und auch MDF-Staub ist sehr fein und reizt die Atemwege.

Die Modelle im Vergleich reichen preislich von rund 40 Euro bis knapp 600 Euro. Die aktuellen Preise siehst du oben in der Tabelle. Hier meine Empfehlungen nach Einsatz, rein auf Basis der technischen Daten.
Für Möbel, Regale und kleinere Bauprojekte reicht ein Netzgerät mit 125-mm-Teller. Der DeWalt DWE6423 bringt bei 1,3 kg Drehzahlregelung, Tellerbremse, Sauger-Anschluss und Staubsack mit. Damit hast du alles Wesentliche für saubere Ergebnisse.
Wer vor allem fein schleifen will, etwa Lack-Zwischenschliff, findet im Einhell TC-RS 425 E ein günstiges Gerät mit 2,5 mm Hub. Für groben Abtrag ist es dadurch langsamer. Mit 1,69 kg ist es zudem etwas schwerer. Der Bosch GEX 125 ist eine weitere solide 125-mm-Alternative mit Tellerbremse.
Besitzt du bereits Akkus der Einhell-Reihe Power X-Change, ist der Einhell TP-RS 18/32 Li BL als Solo-Gerät naheliegend. Er hat einen bürstenlosen Motor, Tellerbremse, Drehzahlregelung und Sauger-Anschluss bei 1,11 kg. Akku und Ladegerät sind nicht dabei.
Für Makita-Nutzer gibt es den Makita DBO180Z, ebenfalls ohne Akku. Laut Daten hat er weder Tellerbremse noch Sauger-Anschluss. Im Bosch-Professional-System ist der Bosch GEX 185-LI mit 0,93 kg das leichteste Gerät im Vergleich. Wer dort mehr will, nimmt den Bosch EXEX18V-150-5 mit 150 mm Teller und 5 mm Hub. Für Festool-Nutzer gibt es den Festool ETSC 2 150.
Schleifst du regelmäßig Tischplatten, Türen oder ganze Möbelserien, merkst du den Unterschied bei Gewicht und Laufruhe. Der Mirka DEROS II 650 kombiniert 150 mm Teller, 5 mm Hub und bürstenlosen Motor bei nur 1 kg. Du kannst ihn lange führen, ohne zu drücken. Eine Tellerbremse nennen die Daten bei diesem Modell nicht. Wenn sie dir wichtig ist, bietet sie die Variante Mirka DEROS II 5650.
Eine Alternative auf gleichem Niveau ist der Festool ETS EC 150/5 EQ. Für gelegentliche Heimwerker-Projekte sind diese Geräte allerdings mehr, als du brauchst. Ihren Preis rechtfertigen sie erst bei vielen Stunden im Jahr.
Willst du alte Fensterläden, eine Gartenbank oder Türen mit mehreren Farbschichten freilegen, ist ein Getriebe-Exzenter das richtige Werkzeug. Der Bosch GET 75-150 ist im Vergleich das einzige Modell dieser Bauart: 750 W, 150 mm Teller, Drehzahlregelung. Mit 2,6 kg ist er aber nichts für senkrechte Flächen über längere Zeit. Für den Feinschliff danach nimmst du besser ein leichtes Zweitgerät.
Ein guter Schliff ist die halbe Oberfläche. So gehst du vor:
Wer größere Flächen lackieren will, findet bei den Farbsprühsystemen den nächsten Schritt. Mehr Hintergrundwissen zu Schleifhub, Tellern und Schleifmitteln gibt es auf exzenterschleifer-portal.net.
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105 Modelle, 105 davon lieferbar, Preise von 17,99 € bis 1.118,94 €.
56 Modelle, 56 davon lieferbar, Preise von 22,01 € bis 242,95 €.
33 Modelle, 33 davon lieferbar, Preise von 34,50 € bis 1.517,41 €.
68 Modelle, 68 davon lieferbar, Preise von 22,43 € bis 799,00 €.
20 Modelle, 20 davon lieferbar, Preise von 41,99 € bis 532,50 €.
17 Modelle, 17 davon lieferbar, Preise von 45,39 € bis 559,59 €.
Für Möbel, Regale und gelegentliche Projekte reichen 125 mm: Das Gerät ist handlicher, und die Scheiben gibt es überall. Schleifst du oft große Flächen wie Tischplatten oder Türen, spart ein 150-mm-Teller spürbar Zeit.
Der Schleifhub ist der Durchmesser der Kreisbewegung des Tellers. 2 bis 3 mm eignen sich für Feinschliff, um 5 mm sind der Allrounder, ab 6 mm geht es um kräftigen Abtrag. Für die meisten Heimwerker passt ein Hub um 5 mm.
Der Exzenterschleifer trägt mehr ab und hinterlässt durch seine zusätzliche Drehbewegung kaum Riefen, auch quer zur Faser. Der Schwingschleifer kommt mit seiner eckigen Platte besser an Kanten und in Ecken. Viele Werkstätten haben deshalb beide.
Er lohnt sich vor allem dann, wenn du schon Akkus der Marke hast und das Gerät solo kaufen kannst. Für lange Schleifarbeiten an großen Flächen ist ein Kabelgerät meist praktischer, weil es ohne Pause durchläuft.
Nein. Durchmesser und Lochbild müssen zum Teller passen, sonst funktioniert die Absaugung kaum. Achte beim Kauf auf das Lochbild deines Tellers oder nimm Netzschleifmittel, bei denen das Lochbild keine Rolle spielt.
Für kurze Arbeiten reicht die Staubbox. Bei Hartholz wie Eiche und Buche sowie bei MDF solltest du aber absaugen und eine FFP2-Maske tragen, weil der feine Staub gesundheitsschädlich ist. Mit Sauger wird außerdem die Oberfläche gleichmäßiger.