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Bohrständer im Vergleich

Wenn du mit deiner vorhandenen Bohrmaschine gerade und tiefengenau in Holz bohren willst, reicht ein einfacher Tisch-Bohrständer mit 43-mm-Spannhals wie der KWB 777800. Für Modellbau mit Mini-Bohrschleifern gibt es passende Kleinständer, etwa den Proxxon MB 200, und für lange Bohrungen in Balken Zimmerei-Bohrständer von Famag oder Festool. Achte vor allem darauf, dass deine Maschine in die Aufnahme passt und die Führung kaum Spiel hat.

Meine Empfehlungen

Die 5 Modelle mit der besten Note nebeneinander. Die Note ist meine Einschätzung aus Ausstattung, Maßen und Preis, kein Testergebnis.

5 Modelle nebeneinander
Vergleich von Famag Zimmerei-Bohrständer starr 320, Festool GD 460 A, Festool GD 320, WOLFCRAFT Tecmobil, Famag Bohrständer starr
Spannhals 43 mm 43 mm 43 mm – 43 mm
Bestes Angebot 285,02 €bei Toolineo Zum Angebot* 528,50 €bei tuul.zone Zum Angebot* 373,90 €bei tuul.zone Zum Angebot* 30,19 €bei OTTO Zum Angebot* 211,00 €bei Contorion Zum Angebot*

Kaufberatung

Ein Bohrständer ist eines der günstigsten Hilfsmittel, um in der Holzwerkstatt genauer zu arbeiten. Er führt deine Bohrmaschine senkrecht zum Werkstück und begrenzt die Bohrtiefe. Das brauchst du bei Dübelverbindungen, Topfbändern, Regalbodenträgern oder Zapfenlöchern. In diesem Ratgeber erkläre ich dir, welche Bauarten es gibt, worauf es beim Kauf ankommt und wo ein Bohrständer an seine Grenzen kommt.

Wofür ein Bohrständer da ist – und wofür nicht

Freihand ein Loch exakt rechtwinklig zu bohren, gelingt selbst geübten Händen nur ungefähr. Bei einer Dübelverbindung reicht schon ein Grad Abweichung, und die Teile ziehen sich beim Verleimen schief. Der Bohrständer nimmt dir das Ausrichten ab: Die Maschine sitzt in einem Schlitten, der an einer Säule auf und ab läuft. Du senkst sie mit einem Hebel ab, und ein Tiefenanschlag stoppt sie immer an derselben Stelle.

Typische Arbeiten in Holz:

  • Dübellöcher in Stirnseiten und Flächen, wenn eine Dübellehre nicht passt oder du viele gleiche Teile bohrst
  • Sacklöcher mit Forstnerbohrern, also Löcher mit flachem Grund, etwa für 35-mm-Topfbänder oder Magnetschnäpper
  • Lochreihen für Regalbodenträger mit gleicher Tiefe
  • Senkungen und Zapfenlöcher zum Verstopfen von Schraubenköpfen mit Holzpfropfen
  • Kleine Teile im Modellbau, die du freihand kaum halten kannst

Für Schrägbohrungen zum Verschrauben von Eckverbindungen ist eine Taschenloch-Bohrlehre das bessere Werkzeug. Ein Bohrständer hält die Maschine nur senkrecht, nur wenige lassen sich überhaupt schwenken. Löcher in Mauerwerk oder Beton gehören auch nicht in den Ständer: Das Schlagwerk rüttelt die Führung lose. Metall bohren geht mit Einschränkungen, dafür ist dieser Ratgeber aber nicht gedacht.

Vier Bauarten unter einem Namen

Unter „Bohrständer“ laufen ziemlich unterschiedliche Geräte. Das sieht man auch an den neun Modellen im Vergleich, die zwischen 30 und 529 € kosten:

  • Klassischer Tisch-Bohrständer für Handbohrmaschinen mit 43-mm-Spannhals. Er steht auf der Werkbank, das Werkstück liegt auf der Grundplatte. Im Vergleich gehört der KWB 777800 dazu.
  • Mini-Bohrständer für Feinbohrschleifer und Multitools, also die kleinen Geräte für Modellbau und Feinarbeiten. Dazu gehören der PROXXON MB 200 (40 mm Hub), der Donau Elektronik Bohrständer (30 mm Hub) und der Dremel 220. In diese Ständer passt keine normale Bohrmaschine.
  • Mobile Bohrführung wie der WOLFCRAFT Tecmobil. Sie wird an die Maschine gesetzt und auf das Werkstück gestellt. Damit bohrst du senkrecht in Werkstücke, die nicht auf die Werkbank passen.
  • Zimmerei-Bohrständer von Famag und Festool. Sie stehen auf dem Balken und führen eine kräftige Bohrmaschine mit langen Schlangenbohrern durch dickes Holz. Beim Famag steht die Bohrerlänge von 460 mm schon im Namen. Das sind Geräte für Holzbau und Zimmerei, nicht für die Hobbywerkbank.

Bevor du nach Preis oder Note sortierst, kläre also zuerst, welche Maschine du einspannen willst und wo das Werkstück liegt.

Grenzen: Wann du eine Ständerbohrmaschine brauchst

Ein Bohrständer macht aus deiner Bohrmaschine eine einfache Ständerbohrmaschine. Eine echte Ständerbohrmaschine ersetzt er aber nicht. Die Unterschiede, die in der Holzwerkstatt zählen:

  • Steifigkeit: Der Schlitten eines Bohrständers läuft meist auf einer dünnen Säule mit Blech- oder Gussteilen. Bei großen Forstnerbohrern federt das. Eine Ständerbohrmaschine hat eine Pinole, also eine im Gehäuse geführte Spindelhülse, und ist deutlich steifer.
  • Rundlauf: Das Bohrfutter und die Lager der Handmaschine sind für Freihandarbeit gebaut. Jeder Schlag im Futter wird am Ständer sichtbar, das Loch wird größer als der Bohrer.
  • Drehzahl und Kraft: Forstnerbohrer mit großem Durchmesser brauchen niedrige Drehzahl bei hohem Drehmoment. Viele Handbohrmaschinen haben das im ersten Gang. Sobald du die Drehzahl am Gasschalter herunterregelst, fehlt aber oft die Kraft.
  • Hub: Bei den Mini-Ständern im Vergleich liegt der Hub bei 30 bis 40 mm. Für tiefere Löcher musst du umsetzen, und das kostet Genauigkeit.
  • Tisch: Ständerbohrmaschinen haben meist einen höhenverstellbaren, oft neigbaren Tisch. Beim Bohrständer bestimmen Säulenhöhe und Grundplatte, was überhaupt darunter passt.

Für gelegentliche Dübel- und Beschlaglöcher reicht ein Bohrständer völlig. Wenn du regelmäßig Möbel baust, viele Forstnerbohrungen über 30 mm brauchst oder Wert auf saubere Passungen legst, lohnt sich eine Ständerbohrmaschine. Profi-Ansprüche an Präzision erfüllt ein einfacher Tisch-Bohrständer nicht.

Kaufkriterien: Darauf kommt es an

Bohrmaschine mit 43-mm-Spannhals in der Spannschelle eines Bohrständers, daneben der Tiefenanschlag (KI-generiertes Bild)
Bohrmaschine mit 43-mm-Spannhals in der Spannschelle eines Bohrständers, daneben der Tiefenanschlag. KI-generiertes Bild, zeigt kein bestimmtes Modell.

Spannhals: Passt deine Maschine überhaupt?

Der Spannhals ist der zylindrische Bund direkt hinter dem Bohrfutter. Der Standard bei Bohrmaschinen ist 43 mm, und alle fünf Modelle im Vergleich mit dieser Angabe haben genau 43 mm. Prüf vor dem Kauf, ob deine Maschine diesen Bund wirklich hat. Viele Akku-Bohrschrauber haben keinen, ihr Getriebegehäuse ist nicht rund. Dann bleibt die Maschine im Ständer nicht sicher fest, egal wie fest du die Schelle anziehst.

Bei den Mini-Ständern gilt das genauso: Der Proxxon MB 200 passt zu Proxxon-Geräten, der Dremel 220 zu Dremel-Multitools. Prüf vor dem Kauf im Datenblatt, ob dein Modell kompatibel ist.

Spielfreiheit der Führung

Das wichtigste Qualitätsmerkmal sieht man auf Produktfotos nicht. Gemeint ist, wie viel Spiel der Schlitten an der Säule hat und wie fest die Maschine in der Aufnahme sitzt. Spiel bedeutet: Der Bohrer setzt leicht schräg an, verläuft in der Faser oder wandert beim Anbohren aus. Achte auf:

  • nachstellbare Führungen, etwa über Klemmschrauben oder Keilleisten
  • eine kräftige, nicht zu dünne Säule
  • eine Spannschelle, die den Spannhals rundum fasst
  • eine Grundplatte, die sich beim Anziehen nicht verzieht

So prüfst du nach dem Auspacken: Spann die Maschine ein, fahr den Schlitten halb herunter und drück seitlich am Gehäuse. Wackelt es spürbar, stell die Führung nach. Lässt sie sich nicht nachstellen, wird es mit Präzisionsarbeit schwierig.

Hub und Tiefenanschlag

Der Hub ist der Weg, den die Maschine per Hebel nach unten fahren kann. Er begrenzt die Bohrtiefe in einem Zug. Für Dübellöcher in Möbelbauteilen reichen die 30 bis 40 mm der Mini-Ständer nicht immer, wenn das Bohrfutter schon ein Stück im Werkstück steckt. Bei Tisch-Bohrständern findest du den Hub im Datenblatt. Für Dübel und Topfbänder reicht ein moderater Hub. Für durchgehende Löcher in Kanthölzern brauchst du mehr.

Der Tiefenanschlag muss sich feinfühlig einstellen lassen und darf sich beim Bohren nicht verstellen. Eine Skala ist praktisch. Genauer arbeitest du, wenn du die Tiefe an einem Probestück einstellst und nachmisst.

Grundplatte und Säulenhöhe

Die Grundplatte sollte schwer und eben sein und Bohrungen zum Festschrauben haben. Ein Bohrständer, der nur lose auf der Werkbank steht, kippt bei langen Werkstücken. Nuten oder Schlitze in der Platte helfen, einen Maschinenschraubstock oder einen Anschlag zu befestigen. Ich lege grundsätzlich eine austauschbare Opferplatte aus MDF oder Multiplex darauf. Sie schont die Grundplatte und verhindert Ausrisse auf der Unterseite.

Die Säulenhöhe bestimmt, wie hoch das Werkstück samt Bohrer und Maschine sein darf. Rechne so: Maschinenlänge bis zur Futterspitze + Bohrerlänge + Werkstückhöhe + Opferplatte. Bei langen Holzbohrern ist schnell Schluss. Manche Bohrständer lassen sich drehen, sodass die Maschine über die Werkbankkante hinaus bohrt. Damit gehen auch Stirnseiten längerer Leisten.

Akku-Bohrmaschine im Bohrständer?

Der Bohrständer selbst braucht keinen Akku. Die Frage ist nur, ob deine Maschine passt. Akku-Schlagbohrmaschinen mit 43-mm-Spannhals funktionieren gut. Wenn du schon Akkus einer Marke hast, kauf keine neue Netzmaschine nur für den Ständer, sondern achte beim nächsten Akku-Bohrschrauber auf den Spannhals. Ein Solo-Gerät aus deinem System kommt ohne Akku und Ladegerät und ist deshalb günstiger. Nachteile im Ständer: Der Akku macht die Maschine kopflastig, und bei langen Forstnerbohrungen lässt die Drehzahl spürbar nach, wenn der Akku leer wird. Kabelmaschinen haben im Ständer einen echten Vorteil, weil sie dort ohnehin stehen. Einen Akku-Schlagschrauber spannst du nie ein, er hat ein Bit-Schnellspannfutter und schlägt tangential.

Welche Werte für welche Arbeit reichen

ArbeitPassende BauartDarauf achtenWerte im Vergleich
Dübel, Topfbänder, Regalbodenträger im MöbelbauTisch-BohrständerSpannhals der Maschine, spielarme Führung, TiefenanschlagSpannhals 43 mm (KWB 777800)
Modellbau, Schmuck, Feinarbeiten in KleinteilenMini-BohrständerKompatibilität mit deinem Bohrschleifer, HubHub 30 bis 40 mm (Donau Elektronik, PROXXON MB 200)
Senkrechte Löcher in großen Platten, Türen, verbauten TeilenMobile BohrführungAuflagefläche, sicherer Sitz an der MaschineWOLFCRAFT Tecmobil, ab 30 €
Lange Bohrungen in Balken, Pfosten, HolzbauZimmerei-BohrständerBohrerlänge, kräftige Maschine mit 43-mm-SpannhalsSpannhals 43 mm (Famag, Festool), ab 211 €

Zubehör und Bohrer: Folgekosten realistisch einplanen

Der Ständer ist nur so gut wie das, was im Futter steckt. Für Holz brauchst du:

  • Holzspiralbohrer mit Zentrierspitze (auch Brad-Point-Bohrer). Die Spitze und die Vorschneider sorgen für einen sauberen Rand und verhindern, dass der Bohrer in der Faser verläuft. Metallbohrer reißen in Holz eher aus.
  • Forstnerbohrer für flache Sacklöcher, zum Beispiel 35 mm für Topfbänder. Ein kleiner Satz von 15 bis 35 mm deckt die meisten Möbelarbeiten ab. Billige Sätze werden schnell stumpf und laufen heiß. Lieber wenige gute Durchmesser kaufen.
  • Senker und Zapfenschneider für versenkte Schrauben und passende Holzpfropfen.
  • Schlangenbohrer für Zimmerei-Bohrständer. Sie ziehen sich mit ihrer Gewindespitze ins Holz und transportieren die Späne über die Wendel ab.
  • Maschinenschraubstock oder Spannmittel, damit das Werkstück fest liegt. Für flache Teile reichen kleine Schraubzwingen.
  • Opferplatten aus MDF oder Multiplex als Unterlage. Sie sind Verbrauchsmaterial und kosten fast nichts, wenn du Reste nimmst.

Pflege: Bohrer nach Harzholz wie Kiefer oder Lärche von Harz befreien, sonst laufen sie heiß und brennen Ränder an. Die Säule leicht ölen und Späne von der Führung fernhalten. Einen Bohrständer schraubst du am besten fest auf eine stabile Werkbank. Eine Anleitung für den Eigenbau findest du in Werkbank selber bauen.

Sicherheit am Bohrständer

Ein Bohrständer wirkt harmlos. Unterschätzt wird aber das Drehmoment, mit dem ein Forstnerbohrer ein lose gehaltenes Werkstück herumreißen kann. Diese Regeln gelten immer:

  • Werkstück spannen: Nie mit der Hand gegen das Drehen halten, schon gar nicht kleine Teile. Schraubstock, Zwinge oder ein festgeschraubter Anschlag an der Grundplatte.
  • Keine Handschuhe an der drehenden Maschine. Lange Haare zusammenbinden, keine weiten Ärmel, Schmuck ablegen.
  • Schutzbrille tragen. Späne und abgebrochene Bohrerspitzen fliegen weit.
  • Gehörschutz bei längeren Arbeiten. Handbohrmaschinen sind am Ständer nicht leiser als freihand.
  • Staub absaugen: Beim Bohren in MDF und Spanplatte entsteht feiner Staub. Ein Werkstattsauger mit Düse neben dem Bohrer hält die Bohrstelle frei, damit du deine Anrisse siehst.
  • Schlagwerk aus und Drehrichtung prüfen, bevor du einschaltest.
  • Schalter-Feststellknopf nur nutzen, wenn du die Maschine sofort ausschalten kannst. Zieh vor dem Bohrerwechsel den Stecker oder nimm den Akku heraus.
  • Bei Zimmerei-Bohrständern: Die lange Bohrung kann sich verklemmen. Halt die Maschine an beiden Griffen und nutz eine Rutschkupplung, wenn deine Maschine eine hat.

Typische Fehler aus der Werkstattpraxis

  1. Ohne Unterlage durchbohren: Die Fasern auf der Unterseite reißen aus. Bei furnierten Platten und beschichteter Spanplatte ist das kaum zu retten. Mit Opferplatte bleibt die Unterseite sauber.
  2. Zu hohe Drehzahl bei großen Forstnerbohrern: Der Rand verbrennt, der Bohrer wird blau und stumpf. Großer Durchmesser heißt niedrige Drehzahl, kleiner Durchmesser darf schneller laufen. In Hartholz wie Eiche oder Buche langsamer als in Fichte.
  3. Zu schnell vorschieben: Lass den Bohrer schneiden. Bei tiefen Löchern zwischendurch herausfahren, damit die Späne raus kommen.
  4. Tiefenanschlag an der Bohrerspitze messen: Bei Forstnerbohrern ragt die Zentrierspitze vor. Wenn du ein Sackloch nicht durchbohren darfst, stell die Tiefe am Probestück ein.
  5. Spiel ignorieren: Ein Ständer, der wackelt, liefert ungenauere Löcher als eine ruhige Hand mit Winkel. Stell die Führung nach oder spar dir die Mühe.
  6. Hirnholz wie Langholz behandeln: In Hirnholz, also quer zur Faser abgeschnittene Stirnseiten, verlaufen Bohrer eher entlang der Jahresringe. Mit Zentrierspitze, langsamer Drehzahl und fest gespanntem Werkstück arbeiten.
  7. Feuchtes Holz bohren: Frisches Holz schwindet beim Trocknen, Dübellöcher werden oval und Passungen locker. Miss vor dem Möbelbau die Holzfeuchte, ein Holzfeuchtemessgerät kostet nicht viel.

Empfehlungen nach Einsatz

Einsteiger mit Bohrmaschine und Möbelprojekten

Wenn du eine Bohrmaschine mit 43-mm-Spannhals hast und Regale, Kästen oder Möbel baust, brauchst du einen klassischen Tisch-Bohrständer. Der KWB 777800 hat den 43-mm-Standard und liegt preislich im unteren Bereich. Erwarte keine Ständerbohrmaschine: Die Führung musst du prüfen und gegebenenfalls nachstellen. Für Dübel, Topfbänder und Regalbodenträger reicht er.

  • KWB 777800

    Kompakter Bohrständer für Bohrmaschinen mit 43-mm-Eurohals, mit Grauguss-Fuß und Tiefenanschlag

    6,0/10
    • Spannhals 43 mm
    • Passt zu den meisten Bohrmaschinen mit 43-mm-Eurohals
    • Grundplatte aus Grauguss statt Blech
    • Tiefenanschlag mit mm-Skala für gleich tiefe Sacklöcher
    • Nur 130 mm Ausladung, große Platten lassen sich nicht mittig bohren
    • Kleine Grundplatte (175 × 210 mm)
    56,95 € bei GalaxusPreis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr Zum Angebot*

Bohren direkt am großen Werkstück

Für Türen, Arbeitsplatten oder schon montierte Teile hilft eine mobile Bohrführung wie der WOLFCRAFT Tecmobil. Er ist mit 30 € das günstigste Modell im Vergleich. Er ersetzt keinen Tisch-Bohrständer, weil du die Führung mit der Hand halten musst. Für senkrechte Löcher mitten in einer großen Platte ist er aber das passende Hilfsmittel. Prüf, ob deine Maschine passt.

  • WOLFCRAFT Tecmobil

    Mobile Bohrführung für winkelgerechte Löcher an Wand, Decke, Leisten und Rundmaterial

    6,5/10
    • Einsetzbar in allen Lagen, auch an der Wand und über Kopf
    • Absauganschluss für staubärmeres Bohren
    • V-Nut und Zentriereinrichtung für Rundmaterial und Kanten
    • Kein stationärer Ständer, die Genauigkeit hängt von der Handführung ab
    • Keine Angaben zu Hub, Tiefenanschlag und Spannhals in der Quelle
    30,19 € bei OTTOPreis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr Zum Angebot*

Modellbau und Feinarbeiten

Für filigrane Bohrungen in Kleinteilen, Furnier oder Laubsägearbeiten wie den Fußballer aus Holz ist eine Bohrmaschine zu groß. Hier passt ein Mini-Bohrständer zu deinem Bohrschleifer. Der PROXXON MB 200 hat mit 40 mm den größeren der beiden angegebenen Hübe. Hast du einen Dremel, ist der Dremel 220 die passende Wahl. Der Donau Elektronik Bohrständer bietet 30 mm Hub. Entscheidend ist, welcher Bohrschleifer schon bei dir liegt.

  • PROXXON MB 200

    Kleiner Alu-Bohrständer mit fein untersetztem Vorschub und 40 mm Hub

    6,3/10
    • Hub 40 mm
    • CNC-gefräste Führungen und Passungen sprechen für geringes Spiel
    • Stark untersetzter Vorschub mit Rückholfeder für feinfühliges Bohren
    • Einstellbarer Endanschlag mit Tiefenanzeige für gleich tiefe Sacklöcher
    • Nur 40 mm maximaler Hub, zu wenig für tiefe Bohrungen
    • Spannhals nicht angegeben, Passung zur eigenen Maschine unklar
    44,99 € bei FluidPreis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr Zum Angebot*

Holzbau: Carport, Pergola, Balkenkonstruktionen

Wenn du durch Balken bohren musst, etwa für Gewindestangen oder Holznägel, sind Zimmerei-Bohrständer die richtige Wahl. Der Famag Zimmerei-Bohrständer starr 320 hat im Vergleich die beste Note. Er nimmt Maschinen mit 43-mm-Spannhals auf. Für längere Bohrer gibt es den Famag Bohrständer für 460 mm Bohrerlänge sowie die Festool GD 320 und Festool GD 460 A. Ehrlich gesagt: Für ein einzelnes Gartenprojekt sind 211 bis 529 € viel Geld. Dann ist ein geliehenes Gerät oder sorgfältiges Bohren mit Winkel und Helfer von beiden Seiten oft die vernünftigere Lösung. Bohrst du häufiger in Balken, lohnt sich der Ständer, weil schräge Durchgangslöcher bei Gewindestangen kaum zu korrigieren sind. Du brauchst dazu eine kräftige Bohrmaschine mit niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment.

  • Famag Zimmerei-Bohrständer starr 320

    Mobile Bohrführung für exakt senkrechte, tiefe Löcher mit Schlangenbohrern – direkt auf dem Balken oder der Platte

    7,3/10
    • Spannhals 43 mm
    • Zwei Edelstahl-Führungssäulen mit Stabilisatorbrücke für steife Führung
    • Bohrbuchsenteller führt Schlangenbohrer von 8 bis 26 mm direkt am Werkstück
    • Bis 190 mm Bohrtiefe und 320 mm Bohrerlänge – deutlich mehr als bei üblichen Heimwerker-Bohrständern
    • Nur 90°, keine Winkelverstellung (dafür gibt es die schwenkbare Variante)
    • Kein Bohrtisch und keine Werkstückspannung – ungeeignet für Kleinteile und Serienbohrungen
    285,02 € bei ToolineoPreis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr Zum Angebot*

Wenn du merkst, dass der Ständer nicht reicht

Ärgerst du dich regelmäßig über Spiel, ausgefranste Forstnerbohrungen oder zu wenig Hub, ist das kein Zeichen für ein schlechtes Modell. Dann bist du einfach über die Bauart hinausgewachsen. Der nächste Schritt ist eine Ständerbohrmaschine. Den Bohrständer kannst du danach weiter für mobile Arbeiten oder als zweite Station mit einem fest eingestellten Bohrer nutzen.

Alle 9 Modelle

Filter

9 von 9 Modellen

  1. Famag Zimmerei-Bohrständer starr 320
    • Spannhals 43 mm
    7,3/10 285,02 €bei Toolineo Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
    Zum Angebot*
  2. Festool GD 460 A
    • Spannhals 43 mm
    7,2/10 528,50 €bei tuul.zone Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
    Zum Angebot*
  3. Festool GD 320
    • Spannhals 43 mm
    7,2/10 373,90 €bei tuul.zone Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
    Zum Angebot*
  4. WOLFCRAFT Tecmobil
    6,5/10 30,19 €bei OTTO Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
    Zum Angebot*
  5. Famag Bohrständer starr
    • Spannhals 43 mm
    6,5/10 211,00 €bei Contorion Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
    Zum Angebot*
  6. PROXXON MB 200
    • Hub 40 mm
    6,3/10 44,99 €bei Fluid Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
    Zum Angebot*
  7. Donau Elektronik Bohrständer
    • Hub 30 mm
    6,3/10 37,88 €bei OTTO Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
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  8. Dremel 220
    6,0/10 47,02 €bei Galaxus Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
    Zum Angebot*
  9. KWB 777800
    • Spannhals 43 mm
    6,0/10 56,95 €bei Galaxus Preis aktualisiert am 06.11.2026, 22:49 Uhr
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Passende Ratgeber

Nach Marke

  • Festool GD 460 A
    Festool

    33 Modelle, 33 davon lieferbar, Preise von 34,50 € bis 1.517,41 €.

  • KWB 777800
    KWB

    10 Modelle, 10 davon lieferbar, Preise von 10,99 € bis 56,95 €.

  • PROXXON MB 200
    PROXXON

    8 Modelle, 8 davon lieferbar, Preise von 39,37 € bis 445,00 €.

  • WOLFCRAFT Tecmobil
    WOLFCRAFT

    5 Modelle, 5 davon lieferbar, Preise von 16,69 € bis 30,19 €.

Häufige Fragen

Passt jede Bohrmaschine in einen Bohrständer?

Nein. Klassische Bohrständer nehmen Maschinen mit einem runden Spannhals von 43 mm auf. Viele Akku-Bohrschrauber haben diesen Bund nicht und lassen sich nicht sicher einspannen. Prüf das an deiner Maschine, bevor du kaufst.

Kann ein Bohrständer eine Ständerbohrmaschine ersetzen?

Für gelegentliche Dübel-, Topfband- und Regalbodenträgerlöcher ja. Bei großen Forstnerbohrungen, vielen Serienbohrungen und hohen Ansprüchen an die Passung reichen Steifigkeit, Rundlauf und Hub aber nicht. Dann ist eine Ständerbohrmaschine die bessere Wahl.

Wofür braucht man einen Zimmerei-Bohrständer?

Für lange, gerade Bohrungen durch Balken und Pfosten, etwa für Gewindestangen im Holzbau. Er steht auf dem Werkstück und führt eine kräftige Bohrmaschine mit langen Schlangenbohrern. Für Möbelbau auf der Werkbank ist er nicht gedacht.

Welcher Bohrständer passt zu Dremel oder Proxxon?

Zu Mini-Bohrschleifern gehören eigene Kleinständer, etwa der Dremel 220 für Dremel-Geräte oder der PROXXON MB 200 für Proxxon-Geräte. Eine normale Bohrmaschine passt dort nicht hinein. Prüf im Datenblatt, ob dein Modell kompatibel ist.

Wie vermeide ich Ausrisse beim Durchbohren?

Leg eine Opferplatte aus MDF oder Multiplex unter das Werkstück. Nimm Holzbohrer mit Zentrierspitze und Vorschneidern, bohr mit passender Drehzahl und schieb gegen Ende langsam vor.

Brauche ich am Bohrständer Schutzausrüstung?

Ja: Schutzbrille, bei längeren Arbeiten Gehörschutz und Absaugung bei MDF und Spanplatte. Spann das Werkstück immer fest und trag keine Handschuhe an der drehenden Maschine.